ESports als Unterrichtsfach, Skandinavien wieder Vorreiter!

Endlich ist es soweit, „eSport“ (Elektronischer Sport) kommt in die Schulen.Wie der Bayrische Rundfunk vor zwei Tagen berichtete wird ein langersehnter Schülertraum wahr. Auf der „Garnes Vidaregåande Skule“ einem norwegischen Gymnasium wir eSport zusätzlich zu den anderen Fächern als fixe Wahleinheit im Fach Sport implementiert. Die Schüler können nun neben Fußball und Handball auch die Einheit eSport wählen und damit offiziell innerhalb Ihrer Schulzeit „zocken“.

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Ein längst überfälliger Schritt

In der Schule für das Leben zu lernen ist eine schöne Vision. Veraltetes Unterrichtsmaterial und Lehrkräfte von gestern helfen den Schüler in der heutigen Welt aber immer weniger sich zurecht zu finden. Computer gehören in den meisten Schulen längst dazu. Umso wichtiger wird es, dabei den Schülern in einem gesicherten Umfeld den Umgang damit zu zeigen und die Augen vor der Realität nicht zu verschließen. Esport ist längst eine feste Größe und wächst rasant weiter.

Disziplin, Respekt und Kommunikation

ESport bedeutet neben dem reinen spielen von online Spielen vor allem Organisation, Kommunikation (meist in Englisch) und Training. Oft gilt es zusammen mit anderen Spielern im Team ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Für ein erfolgreiches Spiel sind viele Faktoren nötig, die  auch in anderen Sportarten gefragt sind. Ohne Teamwork geht nichts, nur zusammen ist man starkt. Dazu gehört eine ausgeklügelte Taktik sowie viel Geschick und gute Reflexe der Einzelspieler. Jedes Team braucht einen Coach der die Marschrute vorgibt sowie einen Kapitän der im Spiel das Team anführt. Jeder Spieler bekommt eine bestimmte Aufgabe und hat diese für das Team erledigen. Disziplin und Respekt sind besonders wichtig um in der Online Welt zu bestehen. Nur wer mit seinen Mitspielern respektvoll umgeht, bekommt deren Unterstützung.  Wer alle diese Fähigkeiten nicht besitzt, der wird im eSport genauso wie im Sport, im Mittelmaß versinken.

Keine Diskriminierung im Sportunterricht

Sportmuffel gab es immer und wird es immer geben. Schüler zum Sport zu zwingen, „denn Bewegung ist wichtig“, ist und war aber noch nie ein schlüssiges Konzept um die Gesundheit der Schüler zu verbessern.  Sport generell ist natürlich wichtig und daher auch teil des Wahlfaches, allerdings gilt in der Schule wie im Leben danach, nur wer aktiv teilnimmt hat einen wirklichen Mehrwert für Sich selbst. Auch die körperlichen Vorraussetzungen der Schüler können völlig verschieden sein. Wenn z.B. eine Krankheit eine aktive Teilnahme am Schulsport verhindert, kann eSport  in der Schule eine echte Alternative für die Schüler sein.

ESport ist schon längst nicht mehr nur ein Betätigungsfeld für Computernerds, sondern nimmt einen immer größeren Platz in der heutigen Welt ein. Ob „Profisportler“ oder „Profi-eSportler“ macht z.B. aus finanzieller Hinsicht kaum mehr einen Unterschied.

Ich bin gespannt wielange das deutsche Schulsystem braucht um dieses Potential zu erkennen.

Wie seht Ihr das?

#deutschlandrennthinterher

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Bildnachweise:
(http://e-clubmalaysia.com/dota2/)

 

 

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Ein Gedanke zu “ESports als Unterrichtsfach, Skandinavien wieder Vorreiter!

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